21. Januar 2020

Apotheken-Tipps/-Infos des Tages

Müdigkeit durch Eisenmangel

Wenn es draußen ungemütlich ist, fühlen wir uns oft schlapp und angreifbar. Doch was sind die Gründe dafür? Häufig ist die Müdigkeit auf einen Eisenmangel zurückzuführen. Symptome sind unter anderem trockene Haut, brüchige Haare und Nägel sowie eine hohe Infektanfälligkeit. Halten diese Beschwerden länger an, sollte man einen Arzt aufsuchen. Auf Dauer kann eine Unterversorgung an Eisen zu Konzentrationsproblemen und einer Störung der Körpertemperaturregulation führen.      mehr...

Verdauungsmythen – Wie viel Wahrheit ist dran?

Salzstangen und Cola: Bei Magen- und Darmbeschwerden sollen diese Lebensmittel dabei helfen, schnell wieder fit zu werden. Doch hilft das wirklich? Cola kann den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust nicht ausgleichen – ganz im Gegenteil: Der hohe Zuckeranteil verstärkt die Wasserabgabe und verschlimmert den Durchfall. Salzstangen schaden zwar nicht, liefern aber, außer Natrium, keine weiteren Mineralstoffe. Empfehlenswert sind deshalb besser spezielle Elektrolytlösungen aus Ihrer Apotheke vor Ort!      mehr...

Grüne Rezepte aufbewahren und einreichen

Die grünen Scheine sind nicht nur sehr praktisch als Merkhilfe auf dem Weg vom Arzt zur Apotheke, sondern können auch ziemlich nützlich sein bei der Krankenkasse oder bei der Steuererklärung. Schon gewusst: Sie können eine Kostenerstattung bei der eigenen Krankenkasse beantragen – oder auch beim Finanzamt die eigene Steuerlast mindern. In beiden Fällen dient das Grüne Rezept als Nachweis, dass bestimmte, eigentlich rezeptfreie Medikamente tatsächlich notwendig und sinnvoll für Sie sind. Also: Heben Sie die Grünen Rezepte gut auf – ebenso wie die entsprechenden Zahlungsbelege aus der Apotheke. Am Jahresende kann es sich für Sie lohnen.      mehr...

Aufklärung über Antibiotika

Was Antibiotika angeht, lauern viele Missverständnisse und Irrtümer unter uns. Eine falsche Anwendung des Mittels hat Folgen. Während früher gepredigt wurde, dass ein Antibiotikum komplett aufgebraucht werden muss, ist heute klar, dass eine kurze Therapie effektiver sein kann und dadurch das Risiko einer Resistenz minimiert wird. Die individuelle Behandlungsdauer mit dem Arzt und Apotheker abzuklären, ist auf jeden Fall unverzichtbar.     mehr...

Notdienst der Apotheken wird seit Jahresbeginn gestärkt

Wussten Sie schon, dass seit Jahresbeginn der Nachtdienst der Apotheken vor Ort gestärkt wird, indem die Zuschüsse dafür erhöht werden? Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens wird diese Gemeinwohlpflicht nämlich keineswegs kostendeckend erbracht, auch wenn jede/r Patient/in eine Notdienstgebühr in Höhe von 2,50 Euro zahlen muss. Zudem leisten gerade Apotheken auf dem Lande viel häufiger Notdienst und haben dabei womöglich weniger Patienten als in der Stadt. Ein pauschaler Zuschuss pro Nachtdienst versucht, dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Aber woher kommt das Geld? Für jedes rezeptpflichtige Arzneimittel zahlt Ihre Krankenkasse seit 1. Januar 2020 einen Zuschlag von 21 Cent statt bislang 16 Cent. Das Geld wird von den Apotheken in einen Fonds eingezahlt, der es in Summe an alle Notdienstapotheken auszahlt. Für Sie als Patient/in ändert sich also nichts – Sie können sich in jedem Fall auf den Nacht- und Notdienst der Apotheken in Ihrer Nähe verlassen.      mehr...

Deutsche Kinder leiden an Gesundheitsproblemen

4,3 Prozent aller Kinder in Deutschland zwischen drei und siebzehn Jahren sind dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt. Auch wenn diese Zahl zunächst nicht hoch erscheint. Untersuchungen zeigen: Die Gesundheit vieler Kinder ist gefährdet. Nicht selten steht die Gesundheit von Kindern in Zusammenhang mit dem Einkommen der Eltern. Unter anderem sind Übergewicht oder Essstörungen Beschwerden, mit denen die Jüngsten zu kämpfen haben.      mehr...

Rauchfrei im neuen Jahr

Mit dem Rauchen aufhören, ist ein Neujahrsvorsatz für viele Menschen. Doch wie lässt sich dieses Ziel in die Tat umsetzen? Eine veränderte innere Einstellung ist eine Grundvoraussetzung. Sich schon vor dem Rauchstopp klarzumachen, welche Gewohnheiten mit dem Rauchen verbunden sind, kann helfen, Schlüsselreize zu vermeiden. Häufig ist das Verlangen nach einer Zigarette nach dem Essen oder während einer Tasse Kaffee besonders hoch. In diesen Situationen können je nach Rauchverhalten zum Beispiel Lutschtabletten oder Pflaster helfen, Ersatz zu finden. Ratsam ist es, sich in der Apotheke vor Ort zu Nikotinersatzpräparaten beraten zu lassen.      mehr...

Zuzahlungsbefreiung beantragen

Wer sich für das Jahr 2020 von Zuzahlungen für Medikamente befreien lassen will oder seine Befreiung für das abgelaufene Kalenderjahr 2019 überprüfen will, kann dies jetzt tun und sich danach bei seiner Krankenkasse melden. Möglich ist die Befreiung, wenn die finanzielle Belastung durch Arzneimittel und andere zuzahlungspflichtige Leistungen zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet. Bei Chronikern sind es ein Prozent. Die Zuzahlungsbefreiung wird allen gesetzlich Versicherten empfohlen, die planbare Einkünfte haben und regelmäßige Zuzahlungen leisten müssen. Ob die Belastungsgrenze im Laufe des Jahres erreicht wird, lässt sich ganz einfach ausrechnen:      mehr...

Arzneimittel von der Steuer absetzen

Gesundheitsausgaben können sich im Laufe eines Jahres summieren – unter Umständen ist es jedoch möglich, diese Kosten von der Steuer abzusetzen. Dazu zählen unter anderem: eine neue Brille, (zahn-)ärztliche Behandlungen, Rezeptgebühren und Hilfsmittel wie ein Rollstuhl oder ein Hörgerät. Auch Fahrten zum Arzt oder Kuraufenthalte kann man in der Steuererklärung geltend machen. Wichtig dabei ist nur, die dazugehörigen Quittungen zu sammeln und bis zur nächsten Steuererklärung aufzubewahren. Wir als Ihre Apotheke unterstützen Sie gerne dabei!       mehr...

Sodbrennen in den Griff bekommen

Sodbrennen kann ein leckeres Essen ganz schön trüben. Zum Glück gibt es einige Tricks, die dem lästigen Brennen vorbeugen. Am effektivsten ist es, bei den Ursachen – magenreizenden Nahrungsmitteln – anzusetzen: Hierzu zählen eiskalte und fettige Lebensmittel. Oder auch Magensäure bildende Lebensmittel wie Kaffee. Neben dem „Was“ ist auch das „Wie“ entscheidend. Kleinere Portionen und abends mindestens drei Stunden Abstand zum Schlafen können helfen. Außerdem ist ein Verdauungsspaziergang empfehlenswert. Wenn nichts mehr hilft, sollten Reflux-Medikamente ohne ärztliche Absprache nie länger als zwei Wochen am Stück genommen werden.       mehr...