20. September 2019

Apotheken-Tipps/-Infos des Tages

Verbrauch von Taschentüchern

Mit dem Herbst und den allmählich sinkenden Temperaturen beginnt oft auch die Nies- und Schniefzeit. Wer aus dem Haus geht, steckt sich mal eben eine Packung Taschentücher in die Tasche. Wussten Sie eigentlich, dass Papiertaschentücher und Servietten wie auch Küchenrollen und Toilettenpapier in Deutschland inzwischen in besonders großer Menge verbraucht werden? Im Jahr 2017 waren es im Schnitt mehr als 19 Kilogramm pro Person, ein Anstieg von mehr als 40 Prozent im Vergleich noch zum Jahr 2004. Hinzu kommt, dass nur knapp die Hälfte dieser Hygiene-Papierprodukte aus Recyclingfasern hergestellt wird. Wer in Supermärkten und Drogerien nach umweltfreundlichen Produkten Ausschau halten möchte, kann diese an entsprechenden Logos erkennen.      mehr...

Medizinische Begriffe

Wussten Sie, wie der Begriff „Morphium“ zustande gekommen ist? Oder wonach das Gift „Atropin“ getauft wurde? Viele pharmazeutische und medizinische Begriffe kommen aus dem Lateinischen oder Altgriechischen. Nicht selten basieren sie auch auf der griechischen Mythologie und Götterwelt. So ist zum Beispiel „Morphium“ nach Morpheus, dem Hüter der Träume, benannt. Und krankhafter Narzissmus ist auf den Nymphensohn Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte, zurückzuführen. Und nach Phobos, dem Sohn des Kriegsgottes, wurde gleich eine ganze Gattung von Krankheiten benannt – die unterschiedlichsten Phobien.      mehr...

Herzschrittmacher und Defibrillatoren

Ob Handys, Kopfhörer oder Elektroautos: Viele Geräte im Alltag erzeugen elektromagnetische Felder. In den allermeisten Fällen stellen diese Alltagselektrogeräte jedoch keine Gefahr für Patienten mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren dar. Lediglich bei Induktionsherden und bestimmten Diebstahlsicherungen in Geschäften empfehlen Kardiologen einen etwas größeren Sicherheitsabstand. Übrigens: Jedes Jahr werden in Deutschland laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mehr als 77.000 Herzschrittmacher und mehr als 25.000 Defibrillatoren implantiert.       mehr...

Sodbrennen

Stechender Schmerz im Magen- und Brustbereich: Sodbrennen wird durch aufsteigende Magensäure ausgelöst. Die häufigsten Ursachen dafür sind schweres, scharfes und hektisches Essen. Auch zu viel Kaffee und Nikotin sowie die Einnahme bestimmter Medikamente können Sodbrennen verursachen. Eine Ernährungsumstellung mit kurzfristiger Selbstmedikation kann Abhilfe schaffen – gerne beraten wir Sie dazu.       mehr...

Unregelmäßige Medikamenteneinnahme

Viele Patienten müssen ständig verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen. Eigentlich – denn fast jeder zweite Langzeiterkrankte tut es nicht regelmäßig. Gründe, warum Patienten sich nicht an die Verordnung halten, gibt es viele. Nebst Vergesslichkeit oder Ignoranz kann es auch die Tatsache sein, dass manche Menschen ihre Diagnose verharmlosen. Wie dem auch sei: Wer vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht regelmäßig nimmt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Außerdem wird mit ungenutzten Arzneimitteln enorm viel Geld verschwendet: Schätzungen zufolge werden in Deutschland dadurch bis zu 20 Milliarden Euro jährlich vergeudet. Sollten Sie Fragen zur Einnahme Ihrer Medikamente haben, wenden Sie sich gern an Ihren Apotheker oder Arzt!      mehr...

Wie viel Salz ist gesund?

Lediglich fünf bis sechs Gramm Salz soll ein Erwachsener pro Tag zu sich nehmen, im Durchschnitt landen wir jedoch bei etwa zehn Gramm. Da zu viel Salz negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat und bei mindestens einem Drittel der Menschen zu Bluthochdruck führen kann, ist eine salzarme Ernährung empfehlenswert. Dabei kann der Salzgehalt je nach Lebensmittel um ein Viertel bis zur Hälfte gesenkt werden, ohne, dass sich der Geschmack erkennbar verändert. Warum also nicht ausprobieren und mal auf Salz verzichten?       mehr...

Kostenerstattung von Vitaminen

Rezeptfreie Präparate aus der Apotheke für Erwachsene kann man – wie der Begriff schon sagt – ohne Rezept kaufen. Doch in bestimmen Ausnahmefällen können sie auch auf einem kassenärztlichen Rezept verordnet werden. Dazu gehört beispielsweise das Vitamin B12, das bei einer veganen Ernährung oft nicht ausreichend vorhanden ist. Dafür muss der Arzt allerdings einen schwerwiegenden Vitaminmangel diagnostizieren, der nicht durch die Ernährung behoben werden kann. Wir beraten Sie gern dazu!       mehr...

Optimisten schlafen besser

Schlaflosigkeit kann sehr viele unterschiedliche Gründe haben – und ja, unter anderem raubt einem der fehlende Optimismus den Schlaf. Wer zuversichtlich und positiv eingestellt ist, schläft länger und besser. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass Optimisten stressige Ereignisse besser verarbeiten und lösungsorientierter damit umgehen. Das hält von nächtlichem Grübeln und ständigem Kopfzerbrechen ab. Gleichzeitig hält ein guter Schlaf gesund: Er senkt das Risiko für Krankheiten und stärkt die Gehirnleistung.

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Nebenwirkungen melden

Viele Arzneimittel können Nebenwirkungen hervorrufen. Damit diese unerwünschten Reaktionen auf Medikamente richtig erfasst werden und eine Aufklärung stattfinden kann, können Patienten diese melden. Ansprechpartner dafür ist der Apotheker oder der Arzt. Von der Apotheke aus werden die Meldungen unter anderem an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker weitergeleitet, dort erfasst und anschließend an die Bundesoberbehörden berichtet. Sollten Sie also Nebenwirkungen bei sich feststellen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Apotheker.       mehr...

Pendeln macht krank

Morgens hin, abends wieder zurück – das tagtägliche Pendeln kann zu einer Stressbelastung führen. Staus, überfüllte Verkehrsmittel und die scheinbar verlorene Zeit können dabei sogar so sehr stressen, dass man krank wird. Die Folgen sind regelmäßige Erschöpfungszustände bis hin zu Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Migräne. Einen Ausweg kann die Kooperation mit dem Arbeitgeber bieten: Durch flexiblere Arbeitszeiten oder der Möglichkeit von Home-Office werden die Arbeitnehmer entlastet. Außerdem lässt sich die eigene Einstellung zum Pendeln selbst positiv verändern. Der Weg zur Arbeit mit der Bahn ist eine gute Gelegenheit zum Zeitungslesen, die morgendliche Fahrt im Auto eignet sich perfekt für ein Hörbuch...       mehr...

„Apotheke hilft immer!“ – Sehen Sie selbst: