3. April 2020

Apotheken-Tipps/-Infos des Tages

Atemschutzmasken in Apotheken nicht verfügbar

Aktuell sind keine zertifizierten Atemschutzmasken in unserer Apotheke verfügbar. Unser Lager ist leer, deshalb können wir Ihnen keine Operationsmasken anbieten. Wir bitten Sie darum, nicht persönlich nachzufragen, damit wir unseren Fokus auf die Betreuung erkrankter Patienten legen können.
Wenn Sie an Covid-19 erkrankt sind, bleiben Sie bitte zu Hause! Wenn Sie etwas aus der Apotheke brauchen, können Sie uns gerne anrufen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
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Selbst genähte Masken

In ganz Deutschland rattern zurzeit die Nähmaschinen, es werden sogenannte "Community-Masken" genäht. Die Meinungen über deren Wirksamkeit gehen weit auseinander. Fakt ist aber: Die selbst genähten Masken sind besser als gar kein Mundschutz. Jedoch sollten sie nur für den privaten Gebrauch genutzt werden. Im Vergleich zum zertifizierten Mund-Nasen-Schutz, auch Operationsmaske genannt, ist die Schutzwirkung der selbst genähten Maske nicht nachgewiesen. Durch das Tragen wird die Weitergabe von Tröpfchen beim Husten und Niesen verhindert. Ebenfalls stärken die "Community-Masken" das Bewusstsein für einen vorsichtigen Umgang und "social distancing". Vorhandene Operationsmasken sollten Klinik- und Pflegepersonal überlassen werden. Als sicherster Schutz gelten filtrierende Halbmasken (FFP).     mehr...

Hohe Anerkennung für Wehrpharmazie

Wussten Sie schon, dass auch bei der Bundeswehr Apotheker arbeiten? In Deutschland sind 245 Pharmazeuten als Sanitätsoffiziere tätig. „In den lebensgefährlichen Auslandseinsätzen stellen Sie Ihren Mut, Ihr persönliches Engagement, aber auch Ihre Professionalität unter Beweis“, bedankte sich Apothekerpräsident Friedemann Schmidt bei ihnen, als er kürzlich in Berlin das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Apothekerschaft erhielt. Übrigens: Auf Kommunal- und Landesebene hat die Bundeswehr in den vergangenen Tagen bereits Amtshilfe bei der Bewältigung der Coronavirus-Situation angeboten und zugesagt. Egal, ob in der Bundeswehr oder in der Apotheke vor Ort – wir Apotheker stehen Ihnen bei Bedarf immer zur Seite.     mehr...

Auch in der Apotheke gilt: Abstand halten.

Als Apotheke sind wir für Sie da und beraten bei Unsicherheiten. Aber auch bei uns in der Apotheke besteht zurzeit ein Ansteckungsrisiko. Deswegen möchten wir Sie als Patienten darum bitten, etwas Abstand zu halten. Das trägt dazu bei, dass wir auch weiterhin für unsere Patienten da sein können. Wenn Sie krank sind, bitten wir Sie, zu Hause zu bleiben. Fragen Sie Nachbarn oder Angehörige um Hilfe. Damit schützen Sie sich selbst und uns.     mehr...

Ausdrucken, ausmalen und aufhängen

Für viele Kinder ist Händewaschen langweilig und lästig. Zurzeit ist eine richtige Handhygiene jedoch wichtiger denn je. Dieses einfache, kindgerechte Gedicht zeigt, wie gründliches Händewaschen geht. Damit die Zeit ohne Schule, Kindergarten und Freunde treffen etwas kurzweiliger ist, kann die Anleitung von den Kleinen ausgemalt werden. Ein Tipp: Besonders gut macht sich das Gedicht neben dem Waschbecken.      mehr...

Verhaltensempfehlungen in der Apotheke

Am Sonntag wurde ein Kontaktverbot von Bund und Ländern beschlossen. Wir sind alle aufgefordert, unsere sozialen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und zu Hause zu bleiben. Wer dennoch in die Öffentlichkeit muss, sollte mindestens anderthalb Meter Abstand zu anderen halten. Diese Verhaltensregeln gelten auch in unserer Apotheke. Wenn unsere Offizin gut besucht ist, ist es sinnvoll, erst einzutreten, wenn etwas mehr Platz ist. Wir bitten Sie außerdem um Verständnis, wenn es zu längeren Wartezeiten kommt. Auch jetzt möchten wir uns die Zeit nehmen, Sie in Ruhe zu beraten. Wenn Sie sich krank fühlen, können Sie uns anrufen und Familienangehörige oder Nachbarn darum bitten, Ihre Medikamente abzuholen. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife bleibt weiterhin sehr wichtig.     mehr...

Coronavirus und Medikamenteneinnahme

Derzeit kursieren viele Meldungen zum Coronavirus – auch was Medikamente betrifft. Darunter sind einige falsche oder unüberprüfte Aussagen im Internet. Wichtig hierbei: Glauben Sie nicht alles, sondern hinterfragen Sie solche Mutmaßungen kritisch. Bei Unsicherheiten zu möglichen Wechselwirkungen von Medikamenten rufen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie und finden gemeinsam eine Lösung.     mehr...

Apotheken stellen Desinfektionsmittel her

Durch die Ausbreitung des Coronavirus sind Desinfektionsmittel zurzeit gerade für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime wichtig.
Industriell hergestellte Desinfektionsmittel sind allerdings vielerorts ausverkauft. Seit kurzem dürfen Apotheken deshalb Mittel zur Desinfektion herstellen. Das war zuvor mit großen bürokratischen Hürden verbunden. Die Herstellung stellt auch für Apotheken eine Herausforderung dar, weil die benötigten Ausgangsstoffe und Gefäße nicht immer in ausreichender Menge verfügbar sind. Zuhause selbst mischen sollten Verbraucher Desinfektionsmittel lieber nicht. Denn die Handhabung mit hochprozentigem Alkohol kann gefährlich sein. Zudem sind sie nur in der richtigen Konzentration gegen Viren wirksam. Nicht vergessen: Desinfizieren ersetzt nicht das regelmäßige Händewaschen zum Schutz vor Viren!
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Wiederholungsrezept kann Arztbesuch ersparen

Seit dem Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes am 1. März dürfen Ärzte sogenannte Wiederholungsrezepte ausstellen. Damit kann dasselbe Medikament bis zu viermal hintereinander verordnet werden. Das soll vor allem chronisch kranken Patienten Laufwege ersparen und den Zeitaufwand für Ärzte verringern. Derzeit klären Apotheken, Krankenkassen und Ärzte allerdings noch wichtige Details zum Ausstellen, Einlösen und Abrechnen von Wiederholungsrezepten. Bis alles geklärt ist, rät der Deutsche Apothekerverband den Ärzten davon ab, Wiederholungsrezepte auszustellen.     mehr...

So informieren Sie sich richtig:

Zurzeit kommt es in den (sozialen) Medien häufig zu Falschmeldungen in Bezug auf COVID-19. Deswegen ist es wichtig, die Informationen bewusst zu recherchieren und auf vertrauensvolle Quellen zurückzugreifen. Über die aktuelle Entwicklung in Deutschland informieren zum Beispiel das Robert-Koch-Institut sowie das Bundesministerium für Gesundheit. Ein Ansprechpartner bei Fragen ist natürlich auch Ihr Hausarzt und wir als Ihre Apotheke vor Ort.     mehr...